Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Für Wirtschaft und Jobs: Investieren trotz Krise

Wie erwartet schlagen sich die Auswirkungen der Corona Krise massiv auf die öffentlichen Haushalte nieder. Der Andorfer Gemeinderat beschließt das Budget mit einem Abgang von 885.000,-- Euro. Dennoch können im laufenden Jahr wichtige Investitionen getätigt werden. Mit den Hilfspaketen von Bund und Land und einer vorausschauenden Planung ist das möglich. Gerade jetzt ist es wichtig zu investieren, um den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. 


Schwierige Rahmenbedingungen für die Gemeindehaushalte gab es zu jeder Zeit. Zuletzt während der Finanzkrise. Die gegenwärtige Situation muss als außergewöhnlich bezeichnet werden, weil künftige Entwicklungen ganz schwer einschätzbar sind. Der Einbruch bei den Ertragsanteilen mit rund 400.000,-- Euro zeigt, dass die gesamtwirtschaftliche Situation angespannt ist und im Steueraufkommen tiefe Spuren hinterlässt.

Dennoch gibt es Fakten die zuversichtlich stimmen. Großvolumige Darlehen aus dem Kanalbau laufen ab. Somit bewegt sich der Schuldenstand der Gemeinde auf einem Konsolidierungspfad. Erfreulich ist auch, dass die Andorfer Wirtschaft einen krisensicheren Branchenmix aufweist und somit das Kommunalsteueraufkommen stabil bleibt. Die Hilfspakete des Bundes und Landes helfen, dringend notwendige Investitionen voranzutreiben und die Liquidität sicherzustellen.

Andorf ist für 2021 gut aufgestellt

Die Gemeinden sind ein wichtiger Investor und leisten einen wesentlichen Beitrag für die regionale Wirtschaft und Arbeitsplätze. „Wir können 2021 ein Investitionsvolumen von 1,2 Millionen Euro umsetzen. Es geht um jeden einzelnen Job den wir in der Region dadurch absichern können“, ist Karl Buchinger von der Wichtigkeit der Investitionsprogramme überzeugt. Schwerpunkte sind der Straßenbau, Investitionen in die Verkehrssicherheit und das Leichtathletikzentrum.

Baubeschluss für Geh- und Radweg Erlau

Mit dem Baubeschluss für den Geh- und Radweg Erlau fixiert der Gemeinderat den weiteren Ausbau in das Geh- und Radwegenetz. Das Siedlungsgebiet Erlau/Schießedt wird durch den Neubau eines Geh- und Radweges verkehrssicher an das Ortszentrum angebunden. Ein vielfach gehegter Wunsch der Bevölkerung geht damit in Erfüllung

Der Ausbau des Geh- und Radwegenetzes  wird weiterhin ein großes verkehrspolitisches Thema bleiben, weil mit dem Ausbau eine Entflechtung der Verkehrsströme ins Ortszentrum möglich ist. „Wir haben den Ausbau des Geh- und Radweges Erlau für über 100 Haushalte nie aus den Augen verloren. Das Radfahren gewinnt an Bedeutung und soll mit einem sicheren Radwegenetz weiter forciert werden“, fasst Fraktionsobmann Karl Buchinger die klare verkehrspolitische Zielsetzung zusammen.  Mit einer Länge von ca. 500 m wird eine Anbindung an einen bestehenden Freizeitweg und ins Ortszentrum geschaffen. Die Baumaßnahmen werden im zeitigen Frühjahr mit der Verbreiterung der Messenbachbrücke beginnen.