Die Corona Krise hinterlässt auch in den Gemeindebudgets tiefe Spuren. Die notwendigen Änderungen und Umschichtungen im Haushaltsjahr 2020 wurden dem Gemeinderat in einem ausgeglichenen Nachtragsvoranschlag vorgelegt und einstimmig beschlossen. Mit dem kommunalen Investitionsprogramm des Bundes und mit Landesunterstützung konnten Investitionen in der Höhe von 1,4 Millionen Euro abgesichert werden. Für die Bio-Heiz GmbH wurde ein neuer Standort gewidmet.
Nachtragsbudget ausgeglichen
Trotz der finanziellen Verwerfungen durch die Corona Krise konnte ein ausgeglichener Nachtragsvoranschlag mit 10.411.100,-- Euro vorgelegt werden. Die Einbrüche in der Kommunalsteuer sind mit einem Minus von 60.000,-- verkraftbar, hingegen entfallen laut den jüngsten Prognosen Ertragsanteile in der Höhe von 269.000,-- Euro. Diese Verluste konnten durch das COVID 19-Gemeindepaket des Landes und Sparmaßnahmen kompensiert werden. Ein ausgeglichener Haushalt ist auch Grundvoraussetzung für notwendige Investitionen. Fraktionsobmann Karl Buchinger: „Die Gemeinden sind ein wichtiger Investor und können wesentlich dazu beitragen, den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. Es geht um jeden einzelnen Job den wir in der Region dadurch absichern können.“
Corona Hilfspakete sichern Investitionen ab
Das von der Bundesregierung aufgesetzte Corona Hilfspaket für Gemeinden sowie die Unterstützung des Landes OÖ ermöglicht den Gemeinden auch künftig zu investieren. „Mit diesen Mitteln können wir insgesamt Projekte im Umfang von 1,4 Millionen Euro ausfinanzieren und neue Projekte für 2021 ins Auge fassen“, ist Fraktionsobmann Karl Buchinger von der Wichtigkeit der Investitionsprogramme überzeugt. Ein guter Mix aus Straßenbaumaßnahmen, Unterstützung von Sportprojekten, dem Geh- und Radweg Erlau, und Maßnahmen im Familienbereich konnten im Programm berücksichtigt werden.